Über mich

Schwinger

Steckbrief

Geburtsdatum
16.07.2002
Grösse
190 cm
Gewicht
118 kg
Wohnort
Herbligen
Hobbys
Sport divers
Lieblingsessen
Cordon Bleu mit Pommes
Lieblingsgetränk
El Tony
Beruf
Metzger EFZ
Club
Schwingklub Siehen
Stärken
Räbi-Kurz
Grösste Erfolge
Schlussgangteilnahme Bern-Jurassisches Schwingfest Raimeux 2024

Der Moment in dem du aufgibst, ist der Moment, in dem du jemand anderen gewinnen lässt.

Kobe Bryant

Die Leidenschaft für den Schwingsport war nicht von Anfang an da. Im Jahr 2010 erhielt ich erstmals Einblicke in diesen Sport und besuchte einige Trainings. Von da an trainierte ich während zwei bis drei Monaten im Schwingklub Siehen und bestritt nach dieser Zeit mein erstes Schwingfest. Mein Ziel war es. auf jeden Fall den Zweig mit nach Hause zu nehmen und genau das gelang mir. Stolz und voller Freude trat in den Heimweg an und hängte die Schwingkarriere an den Nagel. Kaum zu glauben, aber mit dem erreichten Ziel verschwand vorerst auch mein Interesse am Schwingsport.

In den darauffolgenden Jahren fand ich im Unihockey eine neue sportliche Herausforderung. Ich trainierte regelmassig in einem Team und nahm an Matches teil.
Durch einen meinen guten Freund Gasser Dominik nahm ich dann im Juni 2016 nach langer Zeit wieder einmal an einem Schwingtraining teil. Danach war mir klar, dass meine Begeisterung für den Schwingsport nicht wirklich weg war. Ich entschied mich dem Unihockey den Rücken zu kehren und mich voll und ganz dem Schwingen zu widmen.

Zunächst bei den Jungschwingern, wenig später bei den Aktivschwingern. Mit den ersten Kranzfesten wuchs auch mein Ehrgeiz weiter. Der Schwingsport rückte zunehmend in den Mittelpunkt meines Lebens: intensivere Trainings, mehr Fokus und eine klare Ausrichtung auf meine sportlichen Ziele. sogar das Essverhalten änderte sich mit der Zeit. Das alles braucht es um weiterzukommen, aber das ist auch gut so.

Heute freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die kommende Saison und bin bereit, weiterhin alles zu investieren, um meinen Zielen Schritt für Schritt näherzukommen.

Da es mir bisher noch nicht gelungen ist, ein Kranzfest zu gewinnen, steht dieses Ziel ganz oben auf meiner Liste. Ich arbeite Schritt für Schritt darauf hin und bin entschlossen, es eines Tages zu erreichen.

Wenn ich weiter in die Zukunft blicke, ist ganz klar ein weiteres Ziel gesetzt: Am eidgenössischen Schwingfest in Thun einen Kranz zu gewinnen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Freude am Sport zu bewahren und vor allem gesund zu bleiben.

Ich mag die Stimmung unter den Kameraden. Im Wettkampf sind wir Gegner und messen uns im Sägemehlring – daneben pflegen wir einen respektvollen und kameradschaftlichen Umgang miteinander.

Zudem finde ich es schön wie der Schwingsport seine Tradition trotz stetiger Weiterentwicklung bewahrt. Natürlich wird immer wieder etwas angepasst, damit der Sport modern bleibt. Doch genau diese Verbindung aus Fortschritt und gelebter Tradition macht den Schwingsport für mich so besonders.

Ja da gibt es einige 😉 Ich denke, jeder Schwinger kann ein Lied davon singen. Mit der Zeit, wenn man den Sport intensiv betreibt, entwickeln sich gewisse Gewohnheiten und Abläufe, an denen man festhält – einfach weil man merkt, dass sie funktionieren.

Die Routine beginnt bereits ein zwei Tage vorher dem Wettkampf. Vor wichtigen Schwingfesten achte ich besonders auf ausreichend Schlaf und darauf, am Vortag aktiv zu bleiben und mich zu bewegen.

Am Abend davor gönne ich mir ein gutes Stück Fleisch. Da suche ich mir immer eines nach Lust und Laune aus und dazu gehören für mich am liebsten Bratkartoffeln und Broccoli.

Am Wettkampftag selbst gibt es bei mir zum Mittagessen immer einen selbstgemachten Hörnli-Salat, den ich Vortag selbst vorbereite. Früher, bei den Jungschwingern, gab es immer Rohesspeck und Snickers zum Mittagessen – gut, hat sich das mittlerweile etwas verändert.

Am Schwingfest selbst habe ich nicht viele Rituale. Es gibt gewisse Abläufe, die sich bestimmt wiederholen, die mir aber nicht besonders wichtig sind. Wenn ich aber dann am Sägemehlring stehe, warte ich, bis der Kampfrichter in die Mitte läuft – erst dann betrete auch ich den Ring.

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